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Sonntag, 6. Juli 2014

3 Fragen an...




Name: Karin
Alter: 55 Jahre alt
Generation: Babyboomer
Beruf: Lehrerin







[wai]: Wie stark hast Du den Generationswechsel im Laufe Deines Berufsweges als Lehrerin wahrgenommen?
Ich spüre den Wechsel in den letzten Jahren stark, meine Schüler haben sich in Benehmen und Leistungsbereitschaft sehr verändert. Die meisten sind von Anfang an relativ distanzlos, was Vor- und Nachteile haben kann. Sie hinterfragen alles, auch warum sie diese und jene Aufgabe jetzt lösen sollen- das wirkt sich teilweise negativ auf die Leistungsbereitschaft aus.


Mit welchen drei Eigenschaften würdest Du Deine Schüler der Generation Y beschreiben?
Sensibel, grübelnd und ein bisschen egoistisch. 


Was müsste am Schulsystem verändert werden, um besser auf die Bedürfnisse der Generation Y und ihrer Nachfolger eingehen zu können?
Lehrer aus dem Schulbetrieb sollten in Entscheidungen einbezogen werden, um einen Bezug zur Realität herzustellen. Den sogenannten Bildungsexperten fehlt dieser Zugang oft. Veränderungen im Lehrplan sind dringend gefragt. Wie sollen Kinder auf Arbeitsprozesse vorbereitet werden, wenn man Veraltetes weitergibt? Leider fehlen vielfach die Möglichkeiten, aber auch die Bereitschaft, die neuen Medien im Unterricht effizient einzusetzen, obwohl dieses Bedürfnis mit jeder weiteren Generation dringender wird.


Sonntag, 22. Juni 2014

3 Fragen an...




Name: Helen
Alter: 16 Jahre
Generation:
Beruf: Schüler






[wai]: 3 Tage ohne Handy, wie fühlst Du dich nun nach dem Selbstversuch?
Helen: Schon nach wenigen Schritten meines Schulweges habe ich ein seltsam leeres Gefühl. So richtig bewusst, was es bedeutet ohne sein Handy auszukommen, war ich mir vor Beginn des Experiments gar nicht.
Das schlimmste an dem Experiment war?
Um ehrlich zu sein die Ungewissheit. Kann ich mit anderen Menschen in Kontakt treten oder was ist wenn mal etwas passiert und ich wirklich anrufen muss.
Würdest Du noch einmal "so lange" auf dein Handy verzichten?
Am letzten Tag des Experiments habe ich mich gefragt, wie es wäre, das Experiment um ein paar Tage zu verlängern. Beim Grübeln fiel mir auf, dass meine Kommunikation mit Freunden viel besser geworden ist. Definitiv thumbs up!


Dienstag, 17. Juni 2014

Jetzt mal ehrlich!


Im Gespräch mit der Familientherapeutin Tanja Thelen gewinnt man den Eindruck, sie sei "eine von uns" - eine der Generation Y. Im Vorfeld gesteht sie, dass sie sich von den Werten dieser Altersgruppe sehr angezogen fühlt und auch ihr eigenes Leben nach ähnlichen Prinzipien lebt. Umso spannender war es, mit ihr über die Hintergründe dieser Generation, die Konflikte und ihre oftmals vorgeworfene "Selbstverliebtheit" zu sprechen. 

Das Gespräch führte Julia Loibl. 


Samstag, 14. Juni 2014

3 Fragen an...



Name: Moritz
Alter: 17 Jahre alt
Generation: Y
Beruf: Schüler




[wai]:Welche Vorstellungen hast Du von Deinem Traum Beruf?
Als Teenager stellt man sich wahrscheinlich einen Beruf vor, bei dem man ohne großen Aufwand, mit viel Spaß, reichlich Geld verdienen kann. Aber im Laufe der Jahre kam ich glücklicherweise auf sinnvollere Gedanken. Das Schauspielern in der Schule hat sich zu meiner Leidenschaft entwickelt. Natürlich ist es schwer einen Platz in einer Schauspielschule zu bekommen und mit der Schauspielerei einen sicheren Unterhalt zu verdienen. Aber deswegen darf ich ja davon träumen!

Wie sieht für Dich Erfolg aus?
Erfolg hab ich dann, wenn ich meine gesetzten Ziele erreicht habe. Das kann eine gute Schulnote, ein gewonnenes Fußballspiel oder auch ein guter Beitrag im Unterricht sein. Viele kleine positive Dinge sehe ich als Erfolg.

Möchtest du neben Deinem Beruf eine Familie gründen?
Erst mal steht der Beruf im Vordergrund. Nachdem ich eine finanzielle Grundlage geschaffen habe, würde ich auch gerne eine Familie gründen. Sofern das neben dem Beruf zeitlich und finanziell geht.

Sonntag, 8. Juni 2014

3 Fragen an ...

 
   

   
     Name: Rosalinde
     Alter: 86 Jahre 
     Beruf: Rentner 







[wai]: Wie sah dein Traummann optisch aus, als du in meinem Alter, also Mitte 20, warst?
Als ich in deinem Alter war, hatte ich andere Sorgen, als darüber nach zu denken, wie mein ‚Traummann‘ aussehen sollte - denn es war Krieg. Ich war verheiratet und mein Mann war klein, pummelig und alles andere als ein Traummann vom optischen her. Aber hat sich um mich gekümmert und das war zu der Zeit das wichtigste.


Welche Eigenschaften musste er besitzen?
Selbstbewusstsein, Fürsorglichkeit, Verständnis, Verlässlichkeit und Tapferkeit


Wer war dein persönlicher Traummann?
Marlon Brando - der hätte euch früher sicher auch zum dahinschmelzen gebracht !