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Sonntag, 13. Juli 2014

WE ARE [wai]

Faul, geldgierig, egoistisch. Oder doch eher internetsüchtig, harmoniebedürftig und kreativ?
Wir sind die Generation Y. Doch wie ticken wir wirklich? Fragen über Fragen...
Unsere Gastautorinnen Anna Hörtnagl und Katharina Maurus haben die Antworten in diesem interaktiven Video "WE ARE [wai]" versteckt.


Gastautorinnen: Anna Hörtnagl, Katharina Maurus
Musik: Sascha Ende, "Uplifted", https://www.ende.tv

Sonntag, 6. Juli 2014

3 Fragen an...




Name: Karin
Alter: 55 Jahre alt
Generation: Babyboomer
Beruf: Lehrerin







[wai]: Wie stark hast Du den Generationswechsel im Laufe Deines Berufsweges als Lehrerin wahrgenommen?
Ich spüre den Wechsel in den letzten Jahren stark, meine Schüler haben sich in Benehmen und Leistungsbereitschaft sehr verändert. Die meisten sind von Anfang an relativ distanzlos, was Vor- und Nachteile haben kann. Sie hinterfragen alles, auch warum sie diese und jene Aufgabe jetzt lösen sollen- das wirkt sich teilweise negativ auf die Leistungsbereitschaft aus.


Mit welchen drei Eigenschaften würdest Du Deine Schüler der Generation Y beschreiben?
Sensibel, grübelnd und ein bisschen egoistisch. 


Was müsste am Schulsystem verändert werden, um besser auf die Bedürfnisse der Generation Y und ihrer Nachfolger eingehen zu können?
Lehrer aus dem Schulbetrieb sollten in Entscheidungen einbezogen werden, um einen Bezug zur Realität herzustellen. Den sogenannten Bildungsexperten fehlt dieser Zugang oft. Veränderungen im Lehrplan sind dringend gefragt. Wie sollen Kinder auf Arbeitsprozesse vorbereitet werden, wenn man Veraltetes weitergibt? Leider fehlen vielfach die Möglichkeiten, aber auch die Bereitschaft, die neuen Medien im Unterricht effizient einzusetzen, obwohl dieses Bedürfnis mit jeder weiteren Generation dringender wird.


Montag, 30. Juni 2014

Vergiss mein nicht

"Unendlich" ist wohl eine Erfindung des Menschen
#zeitfüretwasernstes


Heute muss alles schnell gehen. Frei nach dem Motto „Viel hilft viel“ versuchen wir unseren Alltag mit Aktivitäten vollzustopfen. Minimaler Zeitaufwand, maximaler Erfolg. Auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen, wir können nicht alle Bereiche unseres Lebens beschleunigen. Eines braucht nämlich immer Zeit - die Trauer.

Samstag, 28. Juni 2014

GESAGT



Alle tun es momentan - ob Nerd, Streber, Hippster, Gangster, Tussi oder Mister Lover Lover . 
Der Streber und der Nerd haben es schon immer getan, der Hipster tut es, weil es sich hip anhört, die Tussi schiebt es sogar ihrem Mädelsabend vor und Mister Lover Lover kann es nun endlich auch zugeben, dass er es tut.
Die Rede ist von bibben, oder ganz einfach ausgedrückt: man geht in die Bibliothek und lernt. Denn egal welcher dieser obigen Individuen man auch angehört, eines steht fest: Dumm sein und als Hartzi enden, will niemand unserer Generation!

Dienstag, 24. Juni 2014

Zuhause auf Zeit

Der Traum vom eigenen Haus. Im Urlaub kann es wahr werden.
#sharingiscaring
Die Urlaubsaison ist eröffnet. Drei und vier Sterne-Hotels werden gesucht und bezogen. Nicht so bei unserer Generation. Hotels sind längst die zweite Wahl.

Freitag, 20. Juni 2014

GESAGT

#hässlichistdasneueschön
Gespitzte Lippen, drei Tonnen Mascara an den Wimpern, die Front-Kamera des Smartphones beleuchtet die Szene von schräg oben: Wir beobachten die Geburt eines klassischen Selfies. Aber jetzt kommt Level 2 - das Suglie, eine Kreuzung aus den Wörtern Selfie und Ugly. Ein Suglie benötigt folgende Zutaten: Schlechtes Make-Up, Messie-Haare, Augenringe und wahlweise ein ausgeprägtes Doppelkinn. Kannst du nicht bieten? Kein Problem. Mit Gesichtsakrobatik und nachlässiger Körperpflege kriegt das jeder geübte Selfieaner hin. Bis 9. April muss die Performance sitzen, da ist der Welt-Suglie-Tag, ausgerufen von den YouTube-Comedians Y-Titty. 


Samstag, 14. Juni 2014

3 Fragen an...



Name: Moritz
Alter: 17 Jahre alt
Generation: Y
Beruf: Schüler




[wai]:Welche Vorstellungen hast Du von Deinem Traum Beruf?
Als Teenager stellt man sich wahrscheinlich einen Beruf vor, bei dem man ohne großen Aufwand, mit viel Spaß, reichlich Geld verdienen kann. Aber im Laufe der Jahre kam ich glücklicherweise auf sinnvollere Gedanken. Das Schauspielern in der Schule hat sich zu meiner Leidenschaft entwickelt. Natürlich ist es schwer einen Platz in einer Schauspielschule zu bekommen und mit der Schauspielerei einen sicheren Unterhalt zu verdienen. Aber deswegen darf ich ja davon träumen!

Wie sieht für Dich Erfolg aus?
Erfolg hab ich dann, wenn ich meine gesetzten Ziele erreicht habe. Das kann eine gute Schulnote, ein gewonnenes Fußballspiel oder auch ein guter Beitrag im Unterricht sein. Viele kleine positive Dinge sehe ich als Erfolg.

Möchtest du neben Deinem Beruf eine Familie gründen?
Erst mal steht der Beruf im Vordergrund. Nachdem ich eine finanzielle Grundlage geschaffen habe, würde ich auch gerne eine Familie gründen. Sofern das neben dem Beruf zeitlich und finanziell geht.

Donnerstag, 5. Juni 2014

GESAGT

Ob end komisch, end langweilig oder einfach nur end cool. Das Wort mit den drei Buchstaben mutiert in letzter Zeit zu einem regelrechten Dauerbrenner. Fast so gut wie jedes Adjektiv wird derzeit mit dem kleinen Wörtchen end ergänzt und führt dabei bei den ein oder anderen zu gewaltiger Verwirrung. Dabei ist es doch eigentlich ganz leicht zu verstehen: Setzt man an Stelle von end einfach das Wort voll oder total ein, hat man das Rätsel auch schon gelöst. Auf gut deutsch, einfach eine neue Art der Überspitzung. Wir finden: Irgendwie end lässig dieses end. 

Montag, 2. Juni 2014

Sei gegrüßt Bio Boom



Bio hier, Bio da: Ohne Ökoplakette geht gar nichts mehr
#healthy #lifestyle #bioboom
 

Immer mehr Menschen wollen sich gesund und vor allem ethisch korrekt ernähren. Sie mühen sich mit Tofuwürstchen und Kokoswasser ab, um Gesundheit, Figur und dem Gewissen Gutes zu tun. Aber was verstehen wir heute eigentlich unter Bio?


Dienstag, 20. Mai 2014

Mai, Muddi!

#muttertochterkram

Unsere Mütter sind unser Lebensmittelpunkt, schon seit wir denken können. Sie sind Vorbilder, Lehrer und Vertraute in einem. Aber was passiert, wenn Mama plötzlich mit der Tochter an der Bar steht, Gin Tonic schlürft und das Ganze auch noch mit einem flotten Facebook-Post untermalt? Generation [wai] hat sich den Mutter-Monat Mai ausgesucht, um mit Berti, 49 und Mama zweier Töchter, zu sprechen. Sie erzählt von Doppelrollen, Jugendwahn und Freiheit. 



Montag, 19. Mai 2014

GESEHEN



#Verona #Italy #Excelsior #Shopping #Fashion

3 Fragen an ...





Name: Helga 
Alter: 56 Jahre 
Generation: Babyboomer
Beruf: Reisebürokauffrau 





[wai]: Wer grüßt zuerst: Jung oder Alt?
Helga: Also ich stelle fest, dass ich ganz oft von jungen Leuten gegrüßt werde, die ich eigentlich nicht kenne. Das finde ich immer total nett. So sollte das auch sein.

Welche Höflichkeiten sehen Sie als selbstverständlich an?
Dass man sich entschuldigt, wenn man jemanden aus Versehen auf den Fuß tritt oder auf der Straße anrempelt. In vollen U-Bahnen kann das durchaus passieren und es ist auch alles andere als ein Problem, aber ein nettes Wort der Entschuldigung ist hier meiner Meinung nach angebracht.

Empfinden Sie es manchmal als unhöflich, wenn in der U-Bahn oder am Esstisch ständig das Smartphone gezückt wird?                                                
Wir haben früher in der U-Bahn ein Buch aufgeschlagen zum Zeitvertreib. Heute ist es eben das Handy. Unhöflich finde ich das nicht. Einzig störend in Verbindung damit sind Kopfhörer. Das kann für andere Menschen nämlich nicht nur anstrengend sondern auch sehr gefährlich sein. Die Menschen bekommen durch die Musik im Ohr kaum mit, was um sie herum passiert.


GESAGT


Ist doch Wayne! Bestimmt habt ihr dieses Wort schon mal gehört. Oft wird es von der Generation Y im alltäglichen Sprachgebrauch benutzt. So mancher Erwachsener wird hier um den Verstand gebracht, denn die fragen sich, was das eigentlich bedeuten soll? Das kleine Wörtchen Wayne hat eine ganz simple Bedeutung, nämlich „ Es ist mir egal“, Wayne halt! So kam es, dass einst die Westernhelden Ikone John Wayne und der Spruch „Wayne interessiert es“ zur Zweckentfremdung umgewandelt wurde. Der Filmheld wurde so zu einem Sinnbild der Gleichgültigkeit. 


Dienstag, 13. Mai 2014

WILLKOMMEN BEI [wai]


X war gestern. Heute kommen wir: Die Generation Y. Wie wir ticken, leben und posten.


Uns wird ja so einiges vorgeworfen. Unsere Realität flimmert über Retina-Displays, kryptische Hashtags ersetzen reale Unterhaltungen. Als Freizeitoptimierer beginnen wir den Feierabend lieber eine Minute zu früh als zu spät, wir müssen doch noch pünktlich den abendlichen Aperol Spritz auf Instagram posten - natürlich perfekt inszeniert mit dem orange schimmernden Sonnenuntergang im Hintergrund, der durch den „Amaro“-Filter wie ein Kunstwerk aussieht. 
Aber sind wir genauso Internet-abhängig, faul und oberflächlich wie unser Image? 

Wir, 5 Mädels aus der Generation Y, wollen uns hinterfragen und aufräumen mit all diesen Vorurteilen. Was unterscheidet uns von unseren Eltern und Großeltern? Wie war das Leben früher, wie ist es heute? Wir möchten Verständnis für unsere Generation schaffen weil uns verkorkste Klischees oft vorauseilen. Unsere vielseitigen Ansichten teilen wir in drei Bereiche auf:


Erlebt
Die Generation Y hautnah. Mit Geschichten aus dem Alltag wollen wir zeigen, was uns bewegt - egal ob Freundschaft, Essen, Liebe oder Trauer. 

Erzählt 
Sag doch mal! Wir fragen nach und wollen die Sichtweisen der verschiedenen Generationen zu alltäglichen Themen herausfinden. Durch Gespräche mit Menschen aus verschiedenen Altersgruppen sollen die Unterschiede der Babyboomer, Generation X und Co. zu uns deutlich gemacht werden. 

Gesehen & Gesagt 
Ob in Bild oder Text, auch unsere Generation hat ihre eigene Sprache. Hier findet ihr jede Woche abwechselnd Wörter, die in den letzten 29 Jahren entstanden sind und Bilder, die unsere Zeit widerspiegeln. 



Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen, ein bisschen Klarheit in den Hashtag-Dschungel zu bringen.
Eure Elisabeth, Esther, Philippa, Jenny und Julia